Donnerstag, Dezember 21, 2006

Good old fashion Lover-Boy

Donnerstag, Dezember 14, 2006

Rationierung

Auf dem 14. ökomenischen Konzil (Lyon II/ 1274)wurden die Nahrungsmittel von Tag zu Tag geringer rationiert, um eine schnellere Einigung zu erzielen. Vielleicht sollten wir das auf dem Jesus Freaks Konzil im Frühjahr auch so machen. Nur würde ich dann Kippen und Bier rationieren,...

Donnerstag, Dezember 07, 2006

Respekt...

...ist eines meiner Lebensthemen. Zum einen, weil ich oft genug selbst merke, dass es mir daran mangelt, zum anderen, weil es mir wichtig ist, diesen Respekt von meiner Umwelt einzufordern, weil es ein gesunder Ausdruck meiner Selbstliebe ist.
Was bedeutet nun für mich Respekt ? Hier geht es für mich nicht um demütige Unterwerfung, sondern um eine Wertschätzung allen Lebens, jeglichen Menschens, und auch jeglichen sonstigem Lebewesen. Und es geht um Liebe- um Liebe zu allen Menschen.
Dieser Respekt äußert sich für mich ersteinmal in Höfflichkeit- ich versuche, höfflich zu allen Menschen zu sein. Weiterhin versuche ich, Menschen nicht zu nahe zu treten, eine gesunde Distanz zu bewahren und die Grenzen anderer Menschen, auch mir gegenüber zu achten und einzuhalten. Zum Dritten versuche ich, anderen Menschen in erster Linie gute und lautere Motive zu unterstellen. Ich gehe ersteinmal vom Guten aus, bis sich manchmal schmerzlich das Gegenteil beweist- und selbst dann versuche ich mir zu erklären, woher solche unguten Dinge kommen und nicht davon auszugehen, dass ich mit einem "bösen Menschen" zu tun habe. Und Letztens, zumindest für diesen Post, versuche ich in Gesprächen, Verhandlungen und Begegnungen herauszufinden, was das Interesse meines gegenübers ist, nehme es wahr und versuche es umzusetzten...
Ich bleibe, und das ist mir schmerzlich bewußt, oft genug hinter diesen Worten zurück, aber ein gesunder Selbstrespekt versteht es mir zu helfen, mir selbst zu verzeihen. Möge der Schöpfer, dem der größte Respekt gebührt uns gemeinsam auf einem guten Weg zu gelebten Respekt führen, auch in unseren hitzigen und notwendigen Auseinandersetzungen in unzähligen Weblogs !

Weblogs als partizipative Option

Als JFI finden viele intimen Diskussionen momentan öffentlich auf Weblogs statt. Das ist nicht schlecht. Ich halte generell die Partizipation der Bewegungsbasis an den Geschäften von JFI für absolut unabdingbar. Jedoch frage ich mich in letzter Zeit, nachdem ich so einige Diskussionen auf Weblogs verfolgt habe und auch manchmal an ihnen teilnahm, ob Weblogs das geeignete Medium dafür sind.
Einerseits ja, denn Blogs und das Medium Internet im Allgemeinen eröffnen auch den sogenannten "stillen Vertretern" über ihren Schatten zu springen und sich in eine Erörterung einzubringen. Nur: klaffen Virtualität und Realität sehr auseinander. Da gibt es Leute, die einem in der realen Begegnung fast schon unterwürfig begegnen als die , welche im Internet den eigenen Kopf als Leiter fordern. Nicht das ich etwas dagegen habe, dass jemand den Kopf eines leiters bei fehlentscheidungen und Versagen fordert. Das ist berechtigt. Aber dies aus dem Hinterhalt des Internets , ohne vorherigen realen Kontakt und Austausch zu tun, halte ich für problematisch. Auch finde ich, dass die Regeln der konstruktiven kritik leider all zu oft im Internet außer Acht gelassen werden. So denke ich, dass es eine Art Netikette für unsere Diskussionen auf den Weblogs geben sollte, um das Ganze konstruktiv zu gestalten.
Übrigens: Jeder der im Internet maßlos über andere herzieht, Köpfe fordert und Halbwahrheiten unreflektiert verbreitet, sollte sich bewußt sein, dass man sich meistens auch im realen Leben irgendwann begegnet...

Mittwoch, Dezember 06, 2006

Kondition

Am Montag hatte ich meinen Trainingseinstand für die Saisonvorbereitungen. Beim American Football heißt das. Konditions- und Zirkeltraining über den Winter. So machte ich mich also dann noch frohen Mutes auf den weg, lieh mir die Trainingsjacke meiner Frau, in der ich ein wenig im hautengen Outfit Eindruck machen wollte, denn Aussehen ist beim Football nunmal alles. Immerhin legt sich schon in den ersten Trainigseinheiten fest, wer hier das Alpha- Tier ist. So ließ ich mich dann von einigen Jugendspielern anstarren und bewundern und gab ein paar Kommentare ab, wie: Jaja, wenn ihr kräftig esst, dann werdet ihr auch so ;)...
Im Training, was zu meinen Leistungssport- zeiten eher Aufwärm- Übungen gewesen wären, musste ich mir jedoch eingestehen: "Herr Eisenhut, Kondition ist was anderes." So hatte ich nach 40 min dann den Eindruck, einfach umfallen zu müssen. Wer was vom Football versteht, weiß, dass Oberschenkel und Arschmuskulatur am meisten beansprucht werden bei diesem Sport (deswegen sehen wir in unseren engen Hosen auch so gút aus auf dem Feld)- so tut mir nun seit zwei Tagen dermaßen der Arsch weh, dass es nicht mehr feierlich ist. Wie heißt es immer unter Footballern ? "Wenn einem der Arsch weh`tut, dann tut einem der Arsch weh`. Amen...