Ich benutze den Begriff "Patriachat" als männliche Übermacht in verschiedenen Formen, verwurzelt in offenen und versteckten Menschenbildern, die von einer Überlegenheit des Mannes ausgehen. Und dieses, oft nicht obsolete Patriarchat halte ich für absolut nicht überwunden. Insofern benutze ich diesen Begriff ähnlich wie die Frauenbewegung.
Weiterhin lehne ich eine strikte Rollenverteilung zwischen Mann und Frau im Sinne der patriachalen Struktur ab. Und zum Letzten spreche ich zunächst von Mensch und dann von Geschlecht, da ich Menschen sowohl- in bestimmten Anteilen- für männlich und weiblich halte, jeder in seinem persönlichem Verhältnis.
Donnerstag, November 30, 2006
Mittwoch, November 29, 2006
Frauen und JFI
Immer wieder höre ich Vorwürfe von Frauen, dass die Entscheidungsgremien bei JFI von Männern dominiert sind und Frauen in Leitungskreisen wenig bis gar nicht vorkommen. Empirisch gesehen ist das richtig. Im Ä_Kreis sind nur Männer, nur 30% der Leiter in JF Gemeinden sind Frauen. Und ebenso niedrig ist die Rate der Frauen in der aktiven Gemeindemitarbeit vor Ort. Regionalleitungen sind ebenfalls überwiegend von Männern besetzt. Nun, ich mache mir also seit ein paar Moinaten Gedanken darüber und ein Aspekt dessen ist, dass ich in den letzten Monaten viel mit Frauen bei JFI gesprochen habe mit der Fragestellung, auf welchem Stand das Fauenbild und die Konstruktion des Weiblichen bei den JF- Frauen denn so ist. Auch wenn ich keine empirische Foirschung betrieben habe, so stelle ich doch einigermaßen überzeugt die These auf, dass die Frauen unserer Bewegung überwiegend von einem patriachalen und konservativen Bild in bezug auf Weiblichkeit, Ehe und Familie geprägt sind. Es ist für Frauen in unserer Bewegung absolut normal bis gewollt, z.B. wenn Kinder zur Welt kommen, zuhause zu bleiben und ihrem mann den Rücken freizuhalten für Arbeit und Engagement in der Gemeinde. Mütter scheiden in unserer Bewegung nahezu fast immer aus der Gemeindearbeit aus, sobald sie Kinder bekommen, so ein Teilergebnis einer Befragung auf dem Freakstock 2005.
Somit ist der Umstand nicht verwunderlich, das Leitungsgremien bei JFI nicht von Frauen besetzt werden, da sich schlicht und ergreifend keine Freu "zeigt".
Und ich halte das für einen absoluten Verlust. Viele der Probleme, die wir bei JFI gerade haben werden von diesem Umstand negativ verstärkt, manches wäre wahrscheinlich anders gelaufen, wenn der typisch männliche Führungsstil durch weibliche Führungsanteile komplettiert worden wäre. Nicht umsonst schuf Gott Eva, weil Adam überfordert mit seinen Aufgaben war und eine "Hilfe" oder Gehilfin benötigte. Ebenso ist JFI auf Frauen in den Führungsgremien angewiesen, weil Männer überfordert sind, alleine, ohne weibliche Komplettierung, eine Bewegung zu leiten.
Soweit meine steilen Thesen für heute. Ich hoffe auf reges weibliche JF- Feedback.
Somit ist der Umstand nicht verwunderlich, das Leitungsgremien bei JFI nicht von Frauen besetzt werden, da sich schlicht und ergreifend keine Freu "zeigt".
Und ich halte das für einen absoluten Verlust. Viele der Probleme, die wir bei JFI gerade haben werden von diesem Umstand negativ verstärkt, manches wäre wahrscheinlich anders gelaufen, wenn der typisch männliche Führungsstil durch weibliche Führungsanteile komplettiert worden wäre. Nicht umsonst schuf Gott Eva, weil Adam überfordert mit seinen Aufgaben war und eine "Hilfe" oder Gehilfin benötigte. Ebenso ist JFI auf Frauen in den Führungsgremien angewiesen, weil Männer überfordert sind, alleine, ohne weibliche Komplettierung, eine Bewegung zu leiten.
Soweit meine steilen Thesen für heute. Ich hoffe auf reges weibliche JF- Feedback.
Montag, November 27, 2006
Zeitmanagement
Tja, auf dem FLT hatte ich die Ehre, Achim Friedel, von den JF Stuttgart, zum Thema Zeitmanagement zu hören. Statt der sonstigen Motivationsreden und der verwirrenden Systeme bei solchen Seminaren, gabs ganz einfache Tipps, wie man seinen Tag strukturiert. Heute war mein erster Tag mit Achims Weisungen und ich hatte einen sehr, sehr guten Tag, der mich befriedigt hat. Also, ladet Euch den Achim mal zu einem Seminar ein. Das tut gut und hilft Euch...
Mittwoch, November 22, 2006
Tranzit im Cafe Habibi
Am Samstag ist es wieder einmal soweit: Atilla und ich legen als Tranzit- Soundsystem im Cafe Habibi auf und somit endlich mal wiedr in Darmstadt unserer geliebten Heimatstadt. Selbst treue Kenner unserer Parties werden einiges Neues zu hören bekommen, da wir in letzter Zeit unseren Musikbestand etwas erweitert haben. Das Cafe Habibi ist übrigens ein sehr cooles Projekt, deshalb legen wir dort auch ohne Gage und umso lieber auf. Ab 21.00 solltest Du am kommenden Samstag dort vorbeischauen. Wir legen üpbrigens mit einem weitern DJ auf, welcher sich über seinen Namen noch nicht so im Klaren ist und Oriental bis Ambient verspricht. "Huppa!"
Dienstag, November 21, 2006
10 Tage
...on tour war ich. Auf diversen Dienstreisen für JFI Müde und ausgelaugt nach jedoch sehr erfolgreichen Terminen, Besprechungen und netten Begegnungen.
Jetzt freue ich mich auf eine etwas ruhigere Woche, bis wir als Tranzit Soundsystem am Samstag im Cafe Habibi in Darmstadt auflegen.
Jetzt freue ich mich auf eine etwas ruhigere Woche, bis wir als Tranzit Soundsystem am Samstag im Cafe Habibi in Darmstadt auflegen.
Freitag, November 17, 2006
Der Heilige Geist und das FLT
FLT`s in der Jesus Freaks Bewegung (FreakLeiterInnenTraining) sind schon immer sehr besondere Zeiten gewesen. Diesesmal waren sie SEHR besonders. Im Knüllhouse rockte der Heilige Geist, wie ich es schon lange nicht mehr erlebt habe. In anstrengenden Zeiten bei JFI ist das besonders lieb von Gott. Danke !
Dienstag, November 07, 2006
Good old Preach
Am Freitag war ich bei einem Jugendgottesdienst zum Predigen. Als Aufhänger des Gottesdienstes diente der "Gammelfleisch"- Skandal.
Und so predigte ich über biblische Werte, die es Jugendlichen leichter machen sollen, ein ausgewogenes Leben zwischen "Rummgammeln" und BurnOut als Extreme zu leben. Eben ausgewogen. Mir ist bei diesem Thema wieder einmal das Herz aufgegangen und ich spürte eine alte Leidenschaft in mir wieder zutage treten: Die Leidenschaft junge Menschen in biblischer Lehre und biblischen Werten zu unterweisen.
Bei solchen Predigten geben sich außerdem immer wieder meine Predigtgabe und meine Gabe als Pädagoge sehr gut die Hand. Ich mag das, weil ich in der Spannung zwischen Theologie und Humanistischer Pädagogik/ Psychologie immer wieder an meine Grenzen komme und bei einer solchen Predigt vereinigen sich diese Dinge in guter Art und Weise.
Und so predigte ich über biblische Werte, die es Jugendlichen leichter machen sollen, ein ausgewogenes Leben zwischen "Rummgammeln" und BurnOut als Extreme zu leben. Eben ausgewogen. Mir ist bei diesem Thema wieder einmal das Herz aufgegangen und ich spürte eine alte Leidenschaft in mir wieder zutage treten: Die Leidenschaft junge Menschen in biblischer Lehre und biblischen Werten zu unterweisen.
Bei solchen Predigten geben sich außerdem immer wieder meine Predigtgabe und meine Gabe als Pädagoge sehr gut die Hand. Ich mag das, weil ich in der Spannung zwischen Theologie und Humanistischer Pädagogik/ Psychologie immer wieder an meine Grenzen komme und bei einer solchen Predigt vereinigen sich diese Dinge in guter Art und Weise.
Donnerstag, November 02, 2006
Oh Paulus !
Neulich nach einer genossenen Meditationseinheit morgens um 5 las ich 1. Kor. 7.
Dort beschreibt Paulus den Sinn der Ehe damit, den triebischen leuten unter uns die Unzucht zu ersparen. (Würde mich mal interessieren, was die Team F Leute dazu sagen).
Nun in meinem morgendlichen Hirn kombinierte ich. Paulus, zeit seines Lebens ohne Frau lebend, hat ein komisches Bild von Ehe, fordert die absolute Unterordnung der Frau, rät allen, nicht zu heiraten und hängt dauernd mit jungen Knaben, wie Timotheus und Titus rum... any questions ?
Ehrlich gesagt, verlasse ich meine sonstige Perspektive, mit der ich sonst bibellese und ziehe meine psychologische Brille an (jaja, ich weiß- Psychologie ist vom Teufel, dann komme ich zu ein paar amüsant- sarkastischen Schlüssen...
Dort beschreibt Paulus den Sinn der Ehe damit, den triebischen leuten unter uns die Unzucht zu ersparen. (Würde mich mal interessieren, was die Team F Leute dazu sagen).
Nun in meinem morgendlichen Hirn kombinierte ich. Paulus, zeit seines Lebens ohne Frau lebend, hat ein komisches Bild von Ehe, fordert die absolute Unterordnung der Frau, rät allen, nicht zu heiraten und hängt dauernd mit jungen Knaben, wie Timotheus und Titus rum... any questions ?
Ehrlich gesagt, verlasse ich meine sonstige Perspektive, mit der ich sonst bibellese und ziehe meine psychologische Brille an (jaja, ich weiß- Psychologie ist vom Teufel, dann komme ich zu ein paar amüsant- sarkastischen Schlüssen...
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