Nun, ich dachte noch, mich würde es nicht erwischen. Meine Freunde um mich herum sind alle von grippalen Infekten geplagt. Und nun auch ich. Das blöde ist, dass mich ein Infekt nie richtig weghaut, also mit Fieber und so. Das heißt, dass ich nie im Bett liege, sondern mich ein paar Tage lang durch die Gegend schleppe, völlig müde und so weiter... Der Nachteil daran ist, dass man eben auch nicht wirklich krank ist und sich ins Bett haut.
Wie auch immer. Mich bringt dieser Infekt ins Nachdenken, da ich merke, dass ich mein Leben nochmals eine Stufe mehr disziplinieren muss, um meinen momentanen beruflichen und privaten Anforderungen gewachsen zu sein. Meine regelmäßige Meditation und meine langsame Wiederaufnahme meines morgendlichen Jogging- Programmes leisten schon eien beträchtlichen Beitrag zu meiner Leistungsfähigkeit. Da geht aber noch was und muss auch was gehen.
Früher wollte ich so nie werden: Zeitig ins Bett, früh aufstehen, gesunde Ernährung, weiser Umgang mit Parties und Feten unter der Woche usw.
Und nun sehne ich mich nach ein wenig mehr Bürgerlichkeit. Wird man Spießer aus Pragmatismus ?
Donnerstag, September 21, 2006
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5 Kommentare:
ein bissl spiesig darf man sein..solang nicht alle andern genauso sein müssen is das doch ok
Scott Peck schreibt in seinem Buch "der Wunderbare Weg", dass man im Grunde jedes Problem im Leben bewältigen kann, wenn man nur genug Disziplin hätte. Disziplin als der Weg immer gesund zu bleiben. Disziplin als Weg alles zu packen, was man sich vornimmt. Disziplin um Dinge auf die Reihe zu kriegen.
Irgendwie glaub ich dran, und irgendwie nicht. Ich stelle fest, dass ich mit Disziplin wirklich mehr auf die Reihe kriege, als ohne. Aber ich stelle auch fest, dass ich Disziplin nicht immer machen kann (was dem Grundgedanken von Disziplin eigentlich wiederspricht). Ich pack es einfach oft nicht, meinen Tag zu planen, meine Wochenziele zu setzen, meine Jahresziele zu organisieren.
Auch wenn es nervt, so ist das. Zumindest bei mir.
Weiß nicht mehr,
war es 2001 oder 2002?
Du predigstest in Siegen auf der Siegplatte.
Es war am morgen dort noch gut kalt.
Ich find´s gut.
Morgens früh raus und den Tag angehen.
Einen Pott Kaffee oder Tee und der Tag ist Dein Freund.
Morti war klasse!
Und du bist es erst recht.
Hessenpower eben ;-)
Björn
Was ist zwischen dem 14.09. und dem 21.09. 2006 nur geschehen? Oder widersprechen sich diese Einträge am Ende gar nicht? Fragen über Fragen ...
ich finde ehrlichgesagt überhaupt nicht, dass gesundes Leben, das zu mehr Leistungsfähigkeit führt spießig ist. Ich meine ich kann schon nachvollziehen das du nie so eine Mensch werden wolltest, der immer pünktlich ins Bett geht und sowas, mir ging es eigentlich immer ähnlich. Aber inzwischen bin ich der Meinung, dass ich will, dass mein Leben in relativ geregelten Bahnen verläuft, damit ich den Freiraum habe meinen Kopf und meine Leistunsfähigkeit in Wichtigeres als in die Überlegung wie ich mein Schlafdefizit ausgleiche oder wie ich am besten meine Unkonzentriertheit ausgleiche zu investieren.
Ich meine, ich bin langsam, vielleicht ist das ein bischen früh, weil ich erst 18 bin, an den Punkt gekommen, an dem ich glaube zu verstehen das zumindest eine gewisse Diszipliniertheit die eigene Produktivität (durch Konzentration und Leistungsfähigkeit) extrem erhöht.
Allerdings möchte ich persönlich auch nicht zu diszipliniert werden, denn das hält mich davon ab neue Eindrücke aufzunehmen, Erfahrungen zu sammeln, mich auf neues einzulassen, kreativ zu sein und auserhalb von geregelten Bahnen zu denken und zu hinterfragen ...
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