Montag, September 04, 2006

die Messe: Grundformen der Angst


Nach dem üblichen Brunch entspannten wir uns gemeinsam bei etwas autogenen Training und hörten das Einleitungskapitel von Fritz Riemanns "Grundformen der Angst". Mit Kohlestiften gab jeder seiner Angst eine Gestalt und hängte sein Bild neben einem Bild von Jesus am Kreuz über den Altar. Im Angesicht seiner Angst nahm dann jeder für sich persönlich das Abendmahl in Gedenken an Jesus der sagte: "In der Welt, da habt ihr Angst. Aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden."
Angst ist nunmal ein Kennzeichen des "In-der-Welt-seins". Damit zu leben und der Glaube an einen Gott der größer ist als unsere Angst versöhnt uns mit uns selbst. Interessant war natürlich auch Riemans Typologie, die er anhand der "Grundformen der Angst" zeichnet. Auch wenn ich generell kein Freund der Typologien bin, so erscheint mir diese trotzdem sehr ergiebig.
Auf jeden Fall war`s eine interessante Messe, mit viel Kontakt zu sich selbst...

5 Kommentare:

Marco hat gesagt…

kannst du mal bissl was zum autogenen training schreiben wie ihr das praktiziert? ist ja ein weites feld...

EggE hat gesagt…

Also ich kann mich da Marco nur anschließen. Die sachen die ich bei Wiki über autogenes Training gelesen habe, waren na ja eher net so überzeugend. Aber vieleicht seh ich das zu verkrampft? Ein paar Infos über eure Praktiken fänd ich toll.

Purzelbaum hat gesagt…

autogenes trainig ? ähm habt ihr das in nem gottesdienst gemath oder hab ich das jetzt volle kanne misverstanden ...
liebste grüße bia

Josha Eisenhut hat gesagt…

nee, hast Du richtig verstanden..

Josha Eisenhut hat gesagt…

@egge: Naja, wiki taugt wohl eher nicht dazu, sich richtig eine Meinung zu bilden. Wahrscheinlich muss man es ausprobieren und schauen, ob es was für einen ist...