Dienstag, Juli 26, 2005
Zukunftswerkstatt
Emerging Churches sind unmittelbar mit dem Stichworten "flache Hirarchien" und "Partizipation" verknüpft. Wir reden ja sehr viel darüber. Aber wie setzt man das methodiscdh um ? Eine Möglichkeit ist die Methode der Zukunftswerkstatt. Ein Ding, welches sowohl eine optimistische Grundstimmung vermittelt, wie einen methodischen Ansatz bietet, bei dem es wirklich möglich ist, zu partizipieren. Außerdem ermöglicht eine Zukunftswerkstatt, je nach Aufteilung der Gruppen sehr viel (bis zu ca. 100 !) Leute zu beteiligen. Wer sich informieren will, dem sei der Klassiker dieser Methode empfohlen: Jungk und Müllert, Zukunftswerkstätten.
Freitag, Juli 22, 2005
Bruder Sam bloggt...
Unter dem neugierig machenden Titel "Hund Gottes" bloggt nun auch Sam, Leiter der Jesus Freaks Darmstadt . Sein Weblog findest Du HIER.
Anfangsunterscheidung
Anfangsunterscheidungen sind Perspektiven, die man wählt, um die Welt zu betrachten. Die Bibel für Gottes Wort zu halten und sie als letzten Ratschluss zu betrachten, was Glauben, Moral, Lebensführung und Wissenschaft angeht, ist eine solche Anfangsunterscheidung. Jede Anfangsunterscheidung selbst ist wieder auf der sogenannten Meta- Ebene betrachtbar, mit der Frage: Wie komme ich zu dieser Anfangsunterscheidung ? Was bringt mich dazu, die Bibel für inspiriertes Wort Gottes zu halten ? Das ist für mich ein wichtiger Zusammenhang und der Unterschied zwischen gesunden und finsteren Fundamentalismus. Blind an die Bibel zu glauben halte ich für falsch. Eine gesunde Basis des biblischen Glaubens erfolgt meiner Meinung nur aus einer REFLEKTIERTEN Anfangsunterscheidung.
Mittwoch, Juli 20, 2005
Verbalinspiration
Ist die Bibel- Wort für Wort- Gottes Wort ?
Nun wohl ein ziemlicher Scheidepunkt des Glaubens. Immer wieder bin ich traurig fasziniert davon, dass man versucht Glaubensdinge zu beweisen. Z.B. zu beweisen, das die Bibel verbalinspiriert ist. Meistens mit Zitaten aus der Bibel selbst. Paradox oder ? Leider funktioniert das nicht. Die Authenzität einer Quelle kann nun mal nicht durch die Quelle selbst belegt werden. Oder würde jemand glauben, dass Cäsars "de bello gallico" Gottes Wort sei, wenn Cäsar das als Autor behauptet hätte ? Niemand kann beweisen, dass die Bibel Gottes Wort ist. Diese Herausforderung des Glaubens begegnet uns auch in den zahlreichen Auseinandersetzungen Jesu mit den Pharisäern, die einen Beweis dafür haben wollten, dass er- Jesus- Gottes Sohn ist. Immer wieder macht Jesus deutlich, dass er selbst, oder sein Leben der Beweis dafür ist. Wer für sich wissen will, ob Jesus der Sohn Gottes ist, oder die Bibel Gottes Wort- muss sich auf den zu beurteilenden Gegenstand (also: Jesus oder: die Bibel) subjektiv einlassen. Insofern bewahrheitet sich für mich der postmoderne Verdacht, das die Wahrheit des Glaubens nicht mittels objektiver Betrachtungen, sondern subjektiven Einlassen erfasst werden kann. Insofern stimmt das Paradigma der Postmoderne, dass es keine objektive Wahrheit gibt...
Nun wohl ein ziemlicher Scheidepunkt des Glaubens. Immer wieder bin ich traurig fasziniert davon, dass man versucht Glaubensdinge zu beweisen. Z.B. zu beweisen, das die Bibel verbalinspiriert ist. Meistens mit Zitaten aus der Bibel selbst. Paradox oder ? Leider funktioniert das nicht. Die Authenzität einer Quelle kann nun mal nicht durch die Quelle selbst belegt werden. Oder würde jemand glauben, dass Cäsars "de bello gallico" Gottes Wort sei, wenn Cäsar das als Autor behauptet hätte ? Niemand kann beweisen, dass die Bibel Gottes Wort ist. Diese Herausforderung des Glaubens begegnet uns auch in den zahlreichen Auseinandersetzungen Jesu mit den Pharisäern, die einen Beweis dafür haben wollten, dass er- Jesus- Gottes Sohn ist. Immer wieder macht Jesus deutlich, dass er selbst, oder sein Leben der Beweis dafür ist. Wer für sich wissen will, ob Jesus der Sohn Gottes ist, oder die Bibel Gottes Wort- muss sich auf den zu beurteilenden Gegenstand (also: Jesus oder: die Bibel) subjektiv einlassen. Insofern bewahrheitet sich für mich der postmoderne Verdacht, das die Wahrheit des Glaubens nicht mittels objektiver Betrachtungen, sondern subjektiven Einlassen erfasst werden kann. Insofern stimmt das Paradigma der Postmoderne, dass es keine objektive Wahrheit gibt...
Dienstag, Juli 19, 2005
Freakstock- Blog
Auf der Homepage des Freakstock gibt es nun auch einen Blog zum Festival. Empfehlenswert...
Donnerstag, Juli 14, 2005
Paul aus N.Y. und Heilig Geist- Dusche auf meiner Baustelle
Heute mittags klingelt mein Handy auf der Baustelle und Mirko ist dran. Er hätte gerade Paul (... Nachnahme habe ich nicht verstanden)vom Flughafen abgehohlt und wäre auf dem Weg nach Heidelberg und wollte bei mir mit Paul vorbeischauen. Hmmm, irgendwie war mir dunkel in Erinnerung, und es klang auch so, als ob dieser Paul "Irgendwas" jemandes Wichtiges oder Bekanntes in der Jesus Freaks Szene ist. Vielleicht von den Vineyards in N.Y. ? Keine Ahnung. Ich hatte es mal wieder verpeilt. Am Ende ihres Besuches haben Mirko und Paul für mich gebetet. Mitten im Hof bei ratternder Betonmischmaschiene. (Meinen Nachbarn schwant wahrscheinlich zumindest jetzt deutlicher, dass da eine "nicht ganz normale" family einzieht.) Mein Sohn Ovid schaut ganz skeptisch ob diesem spirituellen Ereignis, wundert sich, warum da fremde Onkelz seinem Papa die Hände auflegen. Nun es war schön, weil etwas, dass seit 2 Jahren immer mehr verschütt gegangen war, durch dieses gbet durch Gott wieder in mir aktiviert worden ist. Danach hatte ich doppelt soviel Power, wie vorher, und habe den Rest meines Hauses fertigbetoniert. HG- Dusche eben. Ich mag das: irgendjemand kommt von irgendwo her, kennt dich nicht und betet für Dich. Und Gott tut etwas in deinem Inneren. Davon kann ich nicht genug haben. Schön,...
Third Place
Und wieder geht es los. Wir haben uns zwei Objekte angeschaut und schauen nächste Woche mal, ob das was geben kann.
Dienstag, Juli 12, 2005
Ohne Jugend seht ihr alt aus...
Am Sonntag war ich in Eschwege, um auf dem Werrastock - festival zu predigen. War sehr schön, alte Freunde aus Kasseler zeiten wieder zu treffen. Das Thema, in der Überschrift zu diesem Post genannt, hatten die Leute von der Ev. Jugend ausgesucht und ist natürlich spannend. Das Zusammenleben der Generationen in Gemeinde und Gesellschaft ist ja ein thema, dass mich in den letzten jahren sehr beschäftigt hat. In meiner Predigt forderte ich die junge Generation auf, ihre Elterngeneration zu ehren und im Gegenzug die ältere generation auf, ihr Erbe weiterzugeben. beides, so meine These, hat mit Loslassen zu tun. Immer wieder wird mir deutlich, dass es die höchste Lebenskunst ist, Loslassen zu können. Unser ganzes Leben ist von der Herausforderung durchzogen, loslassen zu können. Oder: Im Sein und nicht im Haben zu leben. (Thanx, E.Fromm)
Auf dem Festival selbst dachte ich noch mit mark vom CVJM über ein Thema nach, dass hier auf dem Blog und anderen Blogs auch immer wieder besprochen wird: Sind große Events noch die richtige Art und Weise, Jugendliche zu erreichen ? Spannend, spannend...
Auf dem Festival selbst dachte ich noch mit mark vom CVJM über ein Thema nach, dass hier auf dem Blog und anderen Blogs auch immer wieder besprochen wird: Sind große Events noch die richtige Art und Weise, Jugendliche zu erreichen ? Spannend, spannend...
Freitag, Juli 08, 2005
Fünf
Eure Welt interessiert mich nicht.
Euer Weg ist nicht der meine.
Euer Denken wundert mich.
Euern Gott kenne ich nicht.
Eure Kinder tun mir leid.
Euer Weg ist nicht der meine.
Euer Denken wundert mich.
Euern Gott kenne ich nicht.
Eure Kinder tun mir leid.
Mittwoch, Juli 06, 2005
Die Geheimnisse der Jesus Freaks Bewegung
... gilt es zu entdecken. Zu diesem Zweck bereite ich gerade ein großes Assessment (Bedarfserhebung, Befragung) vor, um den Rätseln und eben diesen Geheimnissen auf die Spur zu kommen. Geplant ist, diese Mega- Befragung auf dem Freakstock per Computerstationen an Start zu bringen. Die dort gemachten Ergebnisse werden ausgewertet, um die Arbeit von JFI noch mehr unterstützend in Richtung Gemeinden vor Ort zu investieren. Spannend ist das,...
Dienstag, Juli 05, 2005
First Day...
Sitze gerade am Rechner und genieße meine erste Mittagspause.
War schon etwas bewegt, als ich via Bahn (mit 30 min Verspätung, ts- ts-ts) nach Bd. Kreuznach gefahren bin. Hier im Büro bin ich mehr als nett von Mirko empfangen und in die Kommunikationstechnik der Jesus Freaks Bewegung eingeführt worden. Nun mache ich mich also an die ersten Aufgaben. Die größte, die nun vor mir liegt ist das Design des Assessment, das bewegungsweit in den Gemeinden und Gruppen durchgeführt weren soll, damit JFI als Dienstleister für die Gemeinden vor Ort besser arbeiten kann.
Nun denn- Fahne in den Wind...
War schon etwas bewegt, als ich via Bahn (mit 30 min Verspätung, ts- ts-ts) nach Bd. Kreuznach gefahren bin. Hier im Büro bin ich mehr als nett von Mirko empfangen und in die Kommunikationstechnik der Jesus Freaks Bewegung eingeführt worden. Nun mache ich mich also an die ersten Aufgaben. Die größte, die nun vor mir liegt ist das Design des Assessment, das bewegungsweit in den Gemeinden und Gruppen durchgeführt weren soll, damit JFI als Dienstleister für die Gemeinden vor Ort besser arbeiten kann.
Nun denn- Fahne in den Wind...
Abonnieren
Posts (Atom)
